Rund um den Berlin Hauptbahnhof

Traum oder Alptraum?

Es ist Sommer in Berlin.  Alles ist grün – die Blumen blühen. Und wäre unsere ganze Welt in demselben schönen, sonnentrunkenen Zustand könnten wir beruhigt die Koffer packen und an den Strand abdüsen. Wir wissen aber: Es ist nicht so.

Trotzdem kann man ja das schöne Wetter nutzen und in Berlin auf Spurensuche gehen. Ich staune immer wieder, wie sehr sich Berlin doch in den letzten 25 Jahren verändert hat. Und das nicht immer zum Guten. Aber doch leider sehr oft zur Freude von Immobilienspekulanten.

Ein gutes Beispiel ist die Gegend um den neuen Hauptbahnhof in Berlin-Moabit. Dort wo sich seit 1858 der „Lehrter-Stadtbahnhof“, einer der größten Kopfbahnhöfe in Berlin, befand. Ausgangspunkt der 239 Kilometer langen Strecke Berlin-Hannover. Entworfen nach den Plänen des Architekten Alfred Lent. Der Bahnhof galt als das „Schloß“ unter den Berliner Bahnhöfen. Ab 1932 fuhr von dort auch der berühmte „Fliegende Hamburger“ der in 138 Minuten in Hamburg war. Der Lehrter Stadtbahnhof wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt. 1957 begann das Abtragen der Ruine – auch das Hauptportal musste gesprengt werden. Der Bauschutt diente zum Wiederaufbau der Stadt. Danach war der Lehrter-Stadtbahnhof mit zwei S-Bahn-Gleisen und bescheidenem Publikumsverkehr unter Führung der „Deutschen Reichsbahn“ ein kleiner Bahnhof in West-Berlin. Ich habe dort als Lehrling Fahrkarten verkauft und mich wirklich nicht überarbeitet. 1999 wurde der kleine „Rest-Lehrter-Stadtbahnhof“ für die Errichtung des Berliner Hauptbahnhofs abgerissen.

Der stattdessen nach den Plänen von Meinhard von Gerken und verschlimmbessert von Hartmut Mehdorn errichtete Berliner Hauptbahnhof ist seit 2006 ein riesiges Glas-Einkaufszentrum mit Gleisanschlüssen für Fern-, U- und S-Bahn. Für Ortsfremde erst einmal sehr verwirrend. Man sollte schon etwas Zeit einplanen, um am richtigen Bahnsteig zu landen.

Aber mindestens genauso einschneidend hat sich die Gegend um den Hauptbahnhof herum verändert. Dort, wo bis 1990 der alte Güterbahnhof Heidestrasse – Teil des Güterbahnhofes Moabit – noch in Betrieb war, entsteht auf 40 Hektar Baugrund gerade „Europacity“. Vieles ist auch schon fertig – auch der riesige Büroklotz „The Cube“. Es wird von der Gesellschaft „Quartier Heidestrasse GmbH“ sehr, sehr viel versprochen. Es ist von 25% Sozialwohnungen, Lebensqualität, Durchmischung von Leben und Arbeitswelt und toller Infrastruktur die Rede. Wer es glaubt…. Und wenn man sich hier so umsieht: Schön ist das alles nicht. Bis zum Jahr 2000 standen hier noch viele Altbauten, in denen Westberliner Eisenbahner zu moderaten Mieten wohnten. Ein paar von den Häusern stehen auch ganz verloren noch zwischen den Glaskästen – aber sicher nicht mehr lange.

Aber: Es gibt auch eine kleine, grüne Oase – versteckt und fast unbekannt: Das ULAP-Gelände (Universum-Landes-Austellung-Park) an der Invalidenstraße. Bis zum Beginn des 18. Jahrhundert betrieben die Hugenotten dort Seidenraupenzucht. Im Jahre 1879 wurde nach den Plänen von Peter Lenné dort ein Austellungsgelände mit einem großen Ausstellungspalast errichtet. Bis zum Bau des Messegeländes am Funkturm 1925 fanden dort viele große Austellungen in Berlin statt.

Aber leider nicht nur das: Auf dem Gelände wurden 1919 viele ermordete Spartakisten aus dem nahe gelegenen Gefängnis Lehrter Straße verscharrt. Auch im 2. Weltkrieg wurden dort viele politischen Gefangene hier begraben.

Kriegsbedingt sind vom ULAP-Gelände leider nur noch kleine Reste übrig und durch den Bau des Hauptbahnhofs hat sich das Gelände noch weiter verkleinert.  Aber trotzdem lohnt sich ein Besuch – und man kann sich im Restaurant Paris-Moskau auch noch vom Schrecken der „Europacity“ erholen.

Wie war das noch mal? Wem gehört noch mal die Stadt?

Das Maifeld in Berlin Charlottenburg

Es ist endlich Mai – Frühlingsmonat und Monat des Aufbruchs. Monat des weltweiten Fest- und Kampftages der Arbeiterklasse – Monat der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee.

Na gut, das mit dem Wetter und den Frühlingstemperaturen muss noch werden. Aber es ist in diesem Jahr wohl in vielen Ländern sehr kalt – Türkei, Syrien, Afghanistan ……

Es gibt in Berlin einen Ort, dessen Name klingt eigentlich sehr nach Hoffnung und Aufbruch: Das Maifeld im Berliner Ortsteil Westend. Fußballfans kennen diesen Ort wahrscheinlich am besten – das Maifeld liegt unmittelbar am Olympiastadion.

Aber: der schöne Name Maifeld trügt – es war lange ein Ort des Grauens – angelegt nur, um die menschenverachtende faschistische Propaganda zu verbreiten.

Das Maifeld wurde 1936 fertiggestellt. Es ist 112 000 Quadratmeter groß und war für 250 000 Besucher konzipiert und hatte eine Tribüne für noch einmal 60 000 Besucher.  Es wurde für die Olympischen Sommerspiele 1936 angelegt und war Teil des Reichssportfeldes. Hier fanden die Polo- und Reiterwettkämpfe statt. Nach den von der NSDAP propagandistisch ausgeschlachteten Olympischen Spielen wurde das Maifeld für Großaufmärsche genutzt – dafür war es auch ursprünglich angelegt worden. Sport war nur ein Alibi.

Im September 1937 besuchte Mussolini Nazi-Deutschland. Am 28. September sprachen Hitler, Goebbels und Mussolini vor ca. einer Million Zuhörer auf dem Maifeld. Vieles von dieser Vergangenheit ist noch heute auf dem Maifeld vorhanden. So zum Beispiel die Statue „Deutsche Nike“ von Willy Meller – einem Bildhauer der den Nazis mit „Kunstwerken“ stets zu Diensten war. Auch die 26 Meter hohen Friesen-, Sachsen- und Schwabentürme ragen noch in den Himmel. Auch der 78 Meter hohe Glockenturm, offiziell für die Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut – immer noch ein drohender Zeigefinger am Westrand des Maifeldes. In dem Turm waren die Beobachtungsstände der politischen Polizei untergebracht. Der Glockenturm wurde auch Führerturm genannt und die 4,28 Meter hohe Glocke wurde im Januar 1936 in einem Triumphzug durch viele deutsche Städte vom Herstellungsort Bochum nach Berlin gebracht. Der Rundfunk übertrug live. Die Glocke war das Logo der Olympischen Sommerspiele 1936. Der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten (schon der Name!) erklärte den Turm zum „Ewigen Mahner an  den Opfertod unserer Helden“. Vor dem Turm befand sich die Langmarckthalle – dort war das Reichsfilmarchiv untergebracht. Ein grusliger Ort – da müsste einem das „Ha, Ho, Heh – Hertha BSC“ eigentlich im Halse stecken bleiben.

Nach dem Einmarsch der Allierten in Berlin war der Glockenturm durch Bomben- und Feuerschäden statisch nicht mehr sicher. Er wurde im Februar 1947 von der britischen Armee gesprengt.

1960 bis 1962 wurde der Turm nach den alten Plänen wieder aufgebaut…. Warum wohl?  Die alte Glocke steht heute an der Südseite des Olympiastadions… Warum wohl?

Nach 1945 nutzten die britischen Truppen das Maifeld als Teil des Hauptquartiers und Sportstätte für Footballspiele und Polo. Auch wurde es für große Konzerte von Pink Floyd und Tina Turner genutzt. Die britische Königin hielt hier auch schon Hof.

Für  Spaziergänge ist es wohl nicht der ideale Ort – aber wenn man im Olympiastadion jubelt kann man ja im Anschluss das Maifeld besuchen und einen Moment inne halten. Und daran denken, was hier noch vor 81 Jahren bejubelt wurde. Und daran, dass es wieder gar nicht sicher ist, dass dieser Jubel nicht wieder aufbrandet.

Aber man kann ja auch davon träumen, dass dieser große Platz am 1. Mai mit tausenden roten Fahnen übersäht ist, und die Internationale über den Platz hallt. Dann trägt dieser Ort seinen Namen endlich zu Recht. Der Glockenturm wird dann natürlich wieder abgerissen.

Wir sehen uns am 1. und  8. Mai. Mit vielen roten Fahnen.

„Man kann mit einer Wohnung einen Menschen….“

Die Mieterbewegung in Berlin

Endlich Sonne! Und damit die Hoffnung, dass der Ostermarsch 2017 nicht nur sehr kämpferisch sondern auch sonnig und bunt wird.

Als ich den Briefkasten leerte, ahnte ich gleich, dass der Brief der Wohnungsbaugesellschaft nichts Gutes zu bedeuten hat. Und siehe da: Mal wieder eine Mieterhöhung. Nicht besonders hoch – aber es läppert sich. Da hilft die Sonne dann auch nicht weiter.

Mieter zu sein im Kapitalismus war noch nie ein Vergnügen. Das wusste auch schon Heinrich Zille zum Anfang des vorherigen Jahrhunderts. Eingesperrt in dunkle, viel zu kleine Wohnungen ohne Luft und Sonne mussten die Arbeiter und ihre Familien ohne jeden Mieterschutz -gegen zu hohe Mieten, Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit kämpfen. Es grassierte die Tuberkulose in den feuchten kalten Räumen – vor allem bei den Kindern.  „Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt“. Wie wahr.

Schon damals schlossen sich die Arbeiter zusammen um sich dagegen zu wehren. Der „Deutsche Mieterbund“ bildete sich schon im Januar 1900 mit fünfundzwanzig Einzelverbänden. Den größten Einzelverband gab es in Berlin.

Dann kamen zwei Weltkriege und 1945 standen die Menschen in Berlin vor großen Trümmerbergen. Es wurden die Ärmel hochgekrempelt – vor allem die Ärmel der Frauen – und der Schutt beiseite geräumt. Es wurde angefangen wieder zu bauen. In ganz Berlin. Die Aufgabe schnell Wohnraum zu schaffen stand in Ost- und Westberlin gleichermaßen. Aber da endeten auch die Gemeinsamkeiten….   In der Hauptstadt der DDR wurde mit allen verfügbaren Kräften daran gearbeitet viel Wohnraum mit bezahlbarenMieten für alle Bürger zu schaffen. Das konnte trotz allen Anstrengungen natürlich nicht von heute auf morgen erreicht werden– und mancher DDR-Bürger hat sicher länger auf eine Wohnung gewartet als ihm lieb war. Aber zu hohe Mieten, Zwangsräumungen oder gar Obdachlosigkeit waren in Ostberlin Begriffe, die man nur aus der Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ kannte.

Auch in Westberlin wurde gebaut, gebaut, gebaut. Mit vielen Bauskandalen und vielen Verrenkungen seitens der herrschenden Politik, um den Berliner Bauinvestoren ganz schnell wieder den gewohnten Profit zu verschaffen. Die Idee, dass Wohnen ja ein Grundrecht des Menschen sei, war lt. Springer-Presse natürlich „Die Idee von einigen linken Spinnern“.  Um das ganze etwas zu befrieden wurde der „Soziale Wohnungsbau“ von 1819 irgendwie wiederbelebt.  Ein Konstrukt bei dem man ein paar Jahre einen staatlichen Zuschuss zur Miete bekommt und nach deren Ablauf die volle, viel zu teure, Miete gezahlt werden muss. Schon damals nur ein sehr winziger Tropfen auf einem riesengroßen, sehr heißen Stein. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich deshalb umziehen musste…. Jedenfalls: Sozial ist anders!

In West-Berlin formierte sich folgerichtig ab Mitte der 60ér Jahre des vorherigen Jahrhunderts entschiedener Widerstand von „linken Spinnern“ und vielen anderen Bürgern. So entstand (ähnlich wie in Hamburg) eine sehr breite Hausbesetzerszene. Leere Häuser und Wohnungen wurden unter dem Motto: „Wem gehört die Stadt?  Uns!“  besetzt und instandgesetzt. Natürlich wurde auch von der immer hilfreichen Polizei wieder brutal geräumt. Einigen Hausbesetzern gelang es nach langen Kämpfen und Verhandlungen schließlich Mietverträge zu bekommen – das blieben aber Einzelfälle.

Sehr entschieden und mit großem Einsatz wurden diese Bewegung natürlich von der 1952 gegründeten“ Berliner Mietergemeinschaft“ und von der SEW unterstützt. Eine weitere folgenschwere Zäsur folgte 1988: Der sogenannte „Weiße Kreis“ wurde auch in Berlin eingeführt: Das bedeutete die Aufhebung jeglicher Mietpreisbindung. Eine sehr breite Front des Widerstandes formierte sich – ohne Erfolg.

Nach 1989 brachen dann alle Dämme. Ganz Berlin wurde zum Selbstbedienungsladen für Mietspekulanten – für Konzerne wie „Deutsche Wohnen“, „Deutsche Annington“ und viele andere mehr. Immer eifrig gefördert durch die herrschende Politik. Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum für alle Berliner bekommt eine immer größere Bedeutung für unsere Stadt. Und wir werden ihn so lange führen müssen wie dieses kapitalistische System andauert. Gerechte Mieten und Kapitalismus gehen eben nicht zusammen!

Wir sehen uns alle auf dem Ostermarsch!

Wer erbaute das siebentorige Theben?

Spuren vom Niltal bis nach Berlin-Mitte

Nein – schön ist das noch nicht – gar nicht. Es ist regnerisch und kalt. Der Frühling lässt auf sich warten. Und ich friere entsetzlich. Deshalb, und natürlich weil ich gerade von einer Reise aus Ägypten wieder gelandet bin – eine Spurensuche aus viel wärmeren Gefilden.
Es ist nur wenige Tage her und ich stand, gerade einmal knapp 12 Stunden zuvor in Ägypten gelandet in der grellen Morgensonne, Bauklötzer staunend, mitten im siebentorigen Theben. Und ich kann euch versichern: Es waren ganz sicher nicht die Könige, die diese riesigen Felsbrocken herbeigeschleppt und mit einer kaum zu begreifenden Baukunst zu den riesigen Tempeln von Theben zusammengefügt haben – so etwa vor viertausend Jahren. Die Sklaven- Arbeiter mussten auf der Westseite von Theben leben – im damaligen Glauben der Menschen- die Seite des Todes. Dort geht die Sonne unter. Die „freien“ Bürger lebten auf der Ostseite des Nils. Der aufgehenden Sonne zugewandt.
Theben heißt heute Luxor, hat ca. 950 000 Einwohner und ist durch große Armut geprägt. Der einzige Reichtum dieser Gegend ist der Nil – die Lebensader und die Ernährungsgrundlage Oberägyptens. Immer bedroht von der immer näher rückenden Sahara. Von Luxor bis zum sehr beeindruckenden Assuan-Staudamm und dem riesigen Nasser-See, der bis in den Sudan reicht. Hier findet man viele Spuren der einstigen solidarischen Verbundenheit der sozialistischen Länder mit Ägypten. Diese Solidarität machte den Assuan-Staudamm erst möglich. Neben dem riesigen Staudamm steht ein 74 Meter hohes Denkmal der ägyptisch-sowjetischen Freundschaft in Form einer Lotusblüte – der heiligen Blume Ägyptens. Die Gegend um Assuan ist das Land der Nubier – fast die gesamte Bevölkerung gehört diesem stolzen, alten Volk an. Viele Nubierfamilien mussten umgesiedelt werden – ein Teil ihrer Heimat liegt auf dem Grund des riesigen Nasser-Sees. Ihr großer, berühmter Tempel „Abou-Simbel“ konnte gerettet werden und wurde wieder aufgebaut – eine logistische Meisterleistung. Die Haupteinnahmequelle der Nubier ist seit langer Zeit der Anbau von Blumen und die Gewinnung von Parfüm-Ölen aus den Blüten. Der Hauptteil dieser Öle wird nach Frankreich zur Parfümherstellung verkauft.
Aber selbst hier, am Rande der Wüste, und nur ca. 300 Kilometer vom Sudan entfernt, findet man Spuren, die nach Berlin führen – bis in die Humboldt-Universität. Im Nubier-Museum in Assuan findet man auf einer Tafel den Namen von Fritz Hintze – dem Begründer des Instituts für Ägyptologie an der Humboldt-Uni. Sein Spezialgebiet war die Kultur der Nubier.
Aber auch sonst gab es sehr freundschaftliche Beziehungen der DDR zu Ägypten. 1965 reiste Walter Ulbricht auf Einladung des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser nach Kairo – aber auch schon vorher gab es sehr fruchtbare Handelsbeziehungen zwischen der DDR und Ägypten. Die DDR unterstützte Ägypten beim Bau einer großen Porzellanfabrik in Kairo. Und es gab auch einen regen Kulturaustausch:  1968 dirigierte der Kapellmeister Gerhard Wiesenhütter das Symphonische Orchester Kairos.
Nach der Rückreise auf unserem, schon sehr betagten, Nilschiff stand am letzten Tag in Luxor natürlich der Besuch des „Tal Der Könige“ und der Tempel der Pharaonin Hatschepsut auf dem Plan. Hier in Ägypten gilt Hatschepsut als die erste Herrscherin Ägyptens und damit als erste selbstständige Frau. Sie hatte als Mädchen natürlich gar keine Chance auf den Thron. Da griff sie zu einer List: Sie behauptete Tochter des Gottes Amun-Re zu sein. War natürlich völliger Quatsch und wahrscheinlich die erste „Fake-News“ der Geschichte – aber als Tochter eines Gottes hatte sie Anspruch auf den Thron. Sie wurde eine Herrscherin ohne Kriege. Sie setzte auf Handel. Unter ihrer Regentschaft blühte Oberägypten auf. Nach ihrem – ungeklärten- Tod im Jahre 1458 v. Chr. wurden von ihrem Nachfolger und Stiefsohn Tutmosis III.  alle Spuren ihrer Regentschaft vernichtet. Eine Herrscherin ohne kriegerische Eroberungen sollte nicht in die ägyptische Geschichte eingehen.
Ich wünsche allen Leserinnen einen tollen, kämpferischen Internationalen Frauentag.